Homepage Planung Altbausanierung: Schadstoffsanierung

Schadstoff

Jedes zurückliegende Baujahrzehnt zeichnete sich durch seine Technologien und Materialien aus. Entwicklungen von damals haben nach wie vor Bestand und legten den Grundstein heutiger Verfahrensweisen.
Mit dem Einzug industriell gefertigter Baustoffe kamen jedoch auch Zuschlagsstoffe zum Einsatz, von denen ein nicht zu unterschätzendes gesundheitliches Risiko ausgeht. So enthalten beispielsweise -bis ca. 1970- verwendete Abdichtungsmaterialien, Anstriche und Klebstoffe polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe -PAK, die nachweislich krebserregend wirken.
Einen weiteren Aspekt stellt die Asbestbelastung im Bereich von Verkleidungen und Ummantelungen dar.

Materialermüdung,  vorgenommene bauphysikalische Änderungen einzelner Bauteile oder auch der gesamten Gebäudehülle und/oder ein geändertes Nutzungsverhalten sind Schwerpunkte von Kriterien, die eine Schädigung der Bausubstanz in Form von Durchfeuchtungen, Schimmelbefall sowie einen zerstörenden Pilzbefall fördern bzw. auslösen können.

Eine dezidierte Grundlagenermittlung hinsichtlich vorliegender Belastungen, die Bemessung signifikanter Gebäudeteile und eine detaillierte Materialauswahl sind Eckpunkte für die Aufrechterhaltung oder Rückgewinnung einer gesunden Wohnqualität. Sie dienen sowohl der Werterhaltung eines Objektes als auch der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung bei der Investitionsplanung.